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Monatsarchiv: Oktober 2012

Gyros-Auflauf

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Bei uns gibt es keine Sterne-Küche, sondern hauptsächlich das, was den Kindern schmeckt. Leider ist es bei einem 5-Personen-Haushalt nicht immer möglich etwas zu finden, was jedem schmeckt. Der Gyros-Auflauf ist aber so ein Gericht. Da haben sogar die Freunde meines Großen gestern richtig zugelangt. 😉

Zutaten:
500 g Gyros
2 Päckchen Spätzle aus dem Kühlregal
1 Glas Champignons
1 Becher Schmand
1 Becher Sahne
Evtl. Käse zum Überbacken

Zubereitung:
Ich kaufe immer 500 g Schnitzelfleisch, schneide es klein und mariniere es in Gyrosmarinade. Am besten finde ich diese Marinade:

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Wenn das Fleisch mariniert ist, brate ich es an. Am Ende gebe ich noch kurz die Champignons dazu.
Die Spätzle, das Fleisch und die Champignons in eine Auflaufform geben und vermischen.
Den Schmand und die Sahne verrühren und unter den Auflauf heben.
Wer es mag, kann noch etwas geraspelten Käse darüber geben.
Bei 175 Grad im Ofen ca. eine halbe Stunde gratinieren lassen.

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Zimt-Zucker-Küchlein

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Brrrrr… Heute war im Kindergarten Gartenaktion angesagt. Und das bei Schnee. Als ich dann mit den Zwergen Zuhause war, war mir nach etwas Leckerem. Kurz mal in ein paar Büchern gestöbert und meine Wahl fiel auf folgendes Rezept…

Zutaten:
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
180 g Zucker
160 g zerlassene Butter
120 ml Milch
1 Ei
1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform einfetten. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben und 100 g Zucker einrühren. 80 g zerlassene Butter, die Milch und das Ei verrühren und zur Mehlmischung geben. Mit einer Teigspatel nur kurz verrühren. Den Teig in die Mulden der Form verteilen. Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen. Herausnehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Restlichen Zucker (80 g) mit dem Zimt vermischen. Die Küchlein aus der Form lösen. Zuerst in die restliche zerlassene Butter tauchen, dann im Zimtzucker wälzen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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Sau lecker… 😉

Halloween Cupcakes Workshop

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Woooohooo! Ich war gestern bei Betsy auf einem wirklich tollen „Spooktacular Treats Workshop“. Schon lange bin ich ein Fan ihrer tollen Seite und ich habe mich schon an einem oder anderem ihrer original amerikanischen Rezepte versucht. Nun habe ich das außerordentliche Glück, ganz in ihrer Nähe zu wohnen und konnte mich für ihren Workshop anmelden. Naja, ok… Michel hat mich angemeldet, sonst hätte ich mich wahrscheinlich nicht getraut.

Lange Rede, kurzer Sinn… Gestern um 14.00 Uhr war es so weit. Total nervös klingelte ich an Betsys Türe. Ich wurde sehr herzlich empfangen. 🙂

So lange wir noch auf die andere Teilnehmerin warteten, hatte ich Zeit, mir die Unmengen an Material anzuschauen und die Cupcakes zu bestaunen, die Betsy für den Workshop vorbereitet hatte. Oh Gott! Backen ist ja immer weniger das Problem, aber mit dem Verzieren hab ich es ja nicht so.

Es ging also los… Unser „Teacher“ war top vorbereitet und gab uns eine kleine Einführung.

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Betsy gab wertvolle Tipps und wir konnten loslegen. Es machte irre Spass, die Monster-, Geister- und Spinnen-Cupcakes zu verzieren. Als Grundlage dienten sooo saftige Schokocupcakes und ich bin ab jetzt sooo verliebt in diese Buttercreme. Sowas von lecker!

Die Zeit verging wie im Flug und ich fuhr voll gepackt mit meinen Werken nach Hause. Dort wurde ich sehnsüchtig erwartet. 🙂

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Nächste Woche werde ich mit den Kleinen auf alle Fälle noch einmal Halloween Cupcakes nachbacken. Ich hoffe nur, dass sie annähernd so aussehen und schmecken werden. 😉

Was für ein toller Nachmittag!

Mehr Bilder vom Workshop findet man hier

Oma’s Schoppala

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Meine Erna-Oma hat für uns jeden Mittag gekocht. Kochbücher kannte sie nicht. Omas können einfach so kochen. 🙂 Eines meiner Lieblingsspeisen waren Schoppala. Nein, das sind keine Fingernudeln… Schoppala sind viel leckerer.

Früher war ich noch viel zu jung, um mir bei ihr etwas in der Küche abzuschauen. Irgendwann war es dann leider zu spät. Oma konnte nicht mehr kochen und viele Gerichte, die ich als Kind gerne gegessen habe, kamen nicht mehr auf den Tisch. 😦 Aber ich habe dann folgendes Kochbuch entdeckt:

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Tja, was soll ich sagen? Dank diesem Kochbuch gibt es jetzt wieder ein paar Sachen, die ich als Kind gemocht habe. Unter anderem meine geliebten Schoppala.

Zutaten:
1 kg Kartoffeln
200 g Mehl
2 Eier
1 TL Salz
2 Prisen Pfeffer und Muskat
Schmalz

Zubereitung:
Die Kartoffeln kochen, schälen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken.
Die durchgedrückten Kartoffeln würzen und mit den Eiern und dem Mehl zu einem Teig verkneten. Die Schoppala formen und im heißen Schmalz ausbacken.

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Birnen einkochen im Backofen

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Was tut man mit einem Eimer Birnen?

…. Einkochen….!

Aber leider habe ich nicht so einen tollen Einkochtopf und ich habe auch nicht vor, mir so ein Monstrum zu kaufen.

Dank Google bin ich auf eine Methode gestoßen, mit der man auch im Backofen einkochen kann. Das musste ich natürlich gleich einmal probieren.

Zuerst habe ich rund 3 Kilo Birnen geschält, geviertelt und in die ausgekochten Weckgläser geschichtet.

Anschließend habe ich 2 Liter Wasser mit 375 g Zucker und einer Vanilleschote zum Kochen gebracht.

Die Zuckerlösung habe ich dann in die Gläser gefüllt… Deckel mit Weckgummis drauf und mit den Klammern verschlossen.

Danach habe ich in die Gläser in die Fettpfanne gestellt. Die Gläser müssen ca. 2 cm im Wasserbad stehen.

Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze stellen. Die Gläser bleiben im Ofen, bis darin Bläschen aufsteigen. Danach die Birnen im Ofen abkühlen lassen.

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Pizza mal anders… Pull-apart Pizza

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Für mein heutiges Rezept braucht man wieder einmal einen Cup-Messbecher. Eine Investition, die sich sicherlich lohnt. 🙂

Zutaten:
Für den Teig
2 3/4 cups Mehl
2 TL Zucker
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1/3 cup Milch
6 TL Butter
1/4 Wasser
2 Eier

Für den Belag:
1/2 cup Tomatenmark mit Ketchup gemischt
1 cup geraspelter Mozzarella
100 g Salami
2 TL Kräuterbutter

Zubereitung:
In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Hefe vermischen.
In einem kleinen Topf die Butter in der Milch schmelzen lassen.
Die Milch zu den trockenen Zutaten geben und mit den Eiern und Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt ca. eine Stunde gehen lassen.

Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick zu einem Rechteck ausrollen.

Die Teigplatte mit dem Tomatenmark bestreichen, mit Mozzarella betreuen und die Salamischeiben darauflegen.

Den Teig in ca 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden und immer ca. 5 Quadrate aufeinander stapeln.

Die Stückchen in eine gefettete Kastenform geben.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Das Pizzabrot ca. 15 Minuten backen und dann die Kräuterbutter darauf verteilen.

Danach weitere 20 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.

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Schweinemedaillons in Parmaschinkenmantel und Steinpilz-Gorgonzolasoße

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Mein Dad bringt im Herbst regelmäßig Pilze vorbei…

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Ich habe die letzte Ration geputzt und portionsweise eingefroren. Für unser heutiges Mittagessen brauchte ich dann nur zum Gefrierschrank. 😉

Das Essen kam ziemlich gut an 🙂

Zutaten:

8 Medaillons vom Schweinefilet, je 2-3 cm dick
8 Scheiben Parmaschinken
2 EL Senf
1 Zwiebel
2 Handvoll Steinpilze
200 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
100 g Gorgonzola
Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Steinpilze in Würfel schneiden. Zwiebel fein hacken.

Auf einem Teller Senf verstreichen, die Medaillons darauf legen, leicht salzen und pfeffern und umdrehen, so dass beide Seiten mit Senf bedeckt sind. Jedes Medaillon in eine Scheibe Parmaschinken wickeln. In Pflanzencreme anbraten bis der Schinken schön goldig ist, herausnehmen, auf einem Teller beiseite stellen.

Im verbliebenen Fett die Zwiebeln anschwitzen, die fein gewürfelten Steinpilze dazugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen, kurz verdampfen lassen, dann die Sahne dazugießen, etwas einkochen lassen. Den klein geschnittenen Gorgonzola in der Sauce schmelzen lassen. Die Schweinemedaillons mit dem ausgetretenen Saft zurück in die eingekochte Sauce geben und bei milder Hitze in ca. 10-15 Minuten gar ziehen lassen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Als Beilage gab es Tagiatelle.

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