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Lecker Bierbrot

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Ich habe mich getraut… 🙂 Die letzten Tage habe ich viel im Netz über Sauerteig und Co nachgelesen. Mich reizte das Thema schon lange, denn ich liebe frisch gebackenes Brot. Üblicherweise habe ich meinen Brotbackautomaten angeworfen, der eine Backmischung zu Brot verwandelt hat. Aber meine Abneigung zu Fertigprodukten wächst eigentlich täglich und ich versuche immer mehr durch Selbstgemachtes zu ersetzen.

Zuerst habe ich mir ein Garkörbchen bestellt (ich habe festgestellt, dass man mit einem nich weit kommt und ich brauche noch ein zweites). Zeitgleich habe ich dann den Sauerteig angesetzt.

Anleitung:
Tag 1:
100 g Roggenmehl (Type 1150)
150 g lauwarmes Wasser

Das Wasser darf nicht wärmer als 40 Grad sein. Wärmeres Wasser schadet dem Sauerteig. Mehl und Wasser miteinander verrühren. Am besten klappt das mit einer Gabel. Den Teig abdecken und 24 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen.

Tag 2:
100 g Roggenmehl
150 g lauwarmes Wasser

Den Teig mit Wasser und Mehl füttern und wieder für die nächsten 24 Stunden abdecken.

Tag 3:
200 g Roggenmehl
300 g lauwarmes Wasser

… Zum Sauerteig-Ansatz geben und gut unterrühren. Ein weiteres Mal 24 Stunden abdecken.

Tag 4:
Heute ist Backtag… Der Teig sollte nun eine ähnliche Konsistenz wie Waffelteig haben und Bläschen bilden. Der Teig riecht leicht säuerlich. Sollte er zu extrem riechen, dann würde ich den Teig nicht mehr weiterverarbeiten. Schon gar nicht, wenn er eine grünliche Farbe hat. Örks…

Vom Sauerteig 50 – 100 g weg nehmen und in ein gut verschließbares Gläschen füllen. Ab in den Kühlschrank damit! Der Teig dient dann als Startkultur für den nächsten Sauerteig. Ab dem zweiten Sauerteig wird die Sache dann etwas einfacher:
50 g Sauerteig-Ansatz
350 g Roggenmehl
450-500 g lauwarmes Wasser
Zutaten verrühren und wieder 24 Stunden gären lassen. Bitte nicht vergessen, dass immer mindestens 50 g vom Sauerteig als Startkultur in einem Gläschen aufbewahrt werden müssen. Je öfter ein Ansatz vom Teig abgenommen worden ist, desto stabiler wird der Sauerteig. D.h. der Ansatz kann länger im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Was macht man nun mit dem hochgezüchteten Sauerteig? Ich hab da ein tolles Rezept. 🙂 Eine Kombination aus verschiedenen Rezepten, die ich im Netz gefunden habe.

Zutaten:
130g Roggenmehl
520g Weizenmehl
700g Sauerteig
300g lauwarmes dunkles Bier
20g Salz
1 Pck. Trockenbackhefe
1 Tl Zucker
2 Tl Brotgewürz

Zubereitung:
Ich habe alle Zutaten in einer großen Schüssel zusammen gerührt und dann in zwei Portionen jeweils 3 Minuten im Thermomix auf Brotstufe geknetet.
Den Brotteig anschließend in einer Schüssel ca. 1 Stunde gehen lassen. Das Gärkörbchen kräftig bemehlen und den Teig einfüllen. Nochmals 1-2 Stunden gehen lassen.

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Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Eine mit Wasser gefüllte Schüssel auf den Boden des Herdes stellen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen und in den Ofen schieben. Ofen auf 200 Grad stellen und 60 Minuten backen. Zwischendurch immer wieder einmal mit Wasser bespritzen. Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft.

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Wir konnten es nicht erwarten und haben das Brot frisch aus dem Ofen angeschnitten und gleich einmal die Hälfte gefuttert. Es schmeckt soooo lecker und ist auch am nächsten Tag außen noch knusprig und innen schön saftig.

Ich werde in Zukunft auch noch andere Brote ausprobieren, aber ich denke, dass dieses unser absoluter Favorit bleiben wird.

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