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Archiv der Kategorie: Kochen

Paleo: Knuspriger Schweinebauch

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Auf meiner Facebook Seite habe ich letzte Woche nur ein Handybild unseres Abendessens gepostet und die Besucherzahlen „schnellten“ in die Höhe. Während im Durchschnitt meine Facebook-Posts ca. 100 mal geklickt werden, brachte dieses Stück Fleisch es auf über 1000 Klicks. 🙂

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Vielleicht möchte jemand dieses lecker Fleisch mal nachkochen, deswegen gibt es jetzt das Rezept.

Mittlerweile habe ich Dank Sport (und vor allem Dank Mr. Cookingsue <3) und Paleo ganze 12 kg abgenommen.

Und warum postet die jetzt so ein fettes Stück Fleisch? Davon kann man unmöglich abnehmen…. (?)

Fett hat verschiedene Aufgaben. Fett ist Träger von fettlöslichen Vitaminen und von Aroma- und Geschmackstoffen. Außerdem bildet Fett einen wichtigen Baustoff für Zellen aller Art.

Man muss zwischen gutem und bösem Fett unterscheiden. Wichtig sind die gesättigten Fettsäuren. Das ist das stabile und robuste Fett, das in Tierprodukten und Kokosnüssen enthalten ist. Die ungesättigten Fettsäuren, wie die Pflanzenfette sind eher ungesund (eine Ausnahme bildet hier das Olivenöl).

Natürlich kann ich nicht nur fette Sachen essen und dabei abnehmen, aber das Fett ist ein wichtiger Baustein um meinen Energiebedarf zu decken.

Aber nun zum Rezept….

Zutaten:
1 Kg Schweinebauch
1 Zwiebel
5 Gewürznelken
3 Lorbeerblätter
2 EL Bio Honig
330 ml Bier
2 EL Bio Sojasoße
1 TL Thymian, gehackt
1 TL Rosmarin, gehackt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Schweinebauch kalt abspülen und in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Die Zwiebel schälen, mit Nelken und Lorbeerblättern spicken und zu dem Schweinebauch geben. Das Wasser zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten kochen lassen. Den Schweinebauch herausnehmen und die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen.

Honig, Bier, Sojasoße mit Thymian und Rosmarin aufkochen. Das Fleisch mit der Haut nach oben auf ein Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei ca. 220°C ca. 40 Minuten garen. Dabei des öfteren mit der Bier-Glasur bestreichen. Anschließend herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen und dünn geschnitten servieren.

Kokos-Frucht-Riegel

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Puh, ich vermisse meine tägliche Dosis Schokolade… 😦 Ich finde, dass ich echt tapfer bin und schaffe es zu 99% darauf zu verzichten. Aber ich suche ständig nach einer kohlehydratarmen, gesunden Alternative.

Ich habe mir überlegt, eine weitere Kategorie in meinem Blog zu integrieren, weil ich mir denke, dass es einigen Leuten ähnlich geht. Ab jetzt gibt es jedes Wochenende ein Paleo/Low Carb Rezept.

Momentan warte ich noch auf eine Bestellung aus den USA. Dort habe ich ein paar Zutaten bestellt, die in Deutschland nicht erhältlich sind. Manche der bestellten Sachen sind auch einfach schlichtweg bei uns zu teuer. Da lohnt sich das Porto der Überseelieferung.

Heute starte ich gleich einmal mit einem „Süßkram-Rezept“…

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Zutaten:
100 g getrocknete Dattel (entsteint)
80 g Mandeln
40 g Walnüsse
80 g Kokosflocken
60 g getrocknete Cranberries
2 EL weiches Kokosöl

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Küchenmaschine, in meinem Fall in den Thermomix geben und klein häckseln, bis sich die Zutaten vermischen.

Die Masse in eine flache Auflaufform pressen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag kann das ganze dann in Riegel (ergibt ca. 8 Stück) geschnitten werden.

Die Riegel bitte im Kühlschrank aufbewahren.

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Das Schöne an diesen Riegeln ist, dass man die Zutaten nach Belieben variieren kann.

Bitte achtet beim Einkauf der Zutaten darauf, dass die getrockneten Früchte NICHT (!) mit Zucker gesüßt sind. Außerdem sollte man hier auch nach Bio-Produkten Ausschau halten.

Mein Urteil: Schnell zubereitet, keine außergewöhnlichen Zutaten werden benötigt und das Ganze schmeckt auch noch ziemlich lecker. 😉

Herbstliche Gewürz-Spareribs

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Momentan ist es ziemlich ruhig hier auf dem Blog, aber Abnehmen und Foodbloggen passt nicht wirklich zusammen. Die ersten Kilos (fast 6!) sind weg und ich hoffe dass sich soweit alles wieder einspielt, dass ich kochen, backen, bloggen kann und ich trotzdem meine überflüssigen Pfunde los werde. Viel fehlt mir ja nicht mehr bis zu meinem Wohlfühlgewicht. 😉

Nichtsdestotrotz habe ich noch ein paar Rezepte, die gepostet werden möchten. Eines davon sind diese köstlichen Spareribs… Ja, ich weiß, auf dem Weber zubereitet sind Spareribs viel leckerer… Aber wer sich jetzt nicht mehr an den Grill stellen will sollte dem Rezept eine Chance geben. Es lohnt sich. Entdeckt habe ich es übrigens in der aktuellen „Lecker Christmas“ Ausgabe.

Zutaten:
3 kg Spareribs
Salz, Pfeffer
4 Zwiebeln
1 2×2 cm großes Stück Ingwer
4 Knoblauchzehen
4 EL Butter
150 g braunen Zucker
200 ml Apfelessig
300 g Ketchup
200 ml Worcestersoße
2 Zimtstangen
3 Sternanis

Zubereitung:
In einem großen Topf ca. 4 Liter Salzwasser aufkochen. Spareribs waschen und ins kochende Wasser geben. Die Ribs müssen vollständig bedeckt sein. Aufkochen und bei schwacher Hitze ca. 1,5 Stunden köcheln lassen.

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer 2-3 Minuten andünsten. 150 g Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. Mit Essig, Ketchup und Worcestersoße ablöschen. Aufkochen und Zimt und Anis dazu geben. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Backofen vorheizen (Umluft 150 Grad). Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Rippchen abgießen und gut abtropfen lassen. Die Rippchen in 8-10 cm große Stücke schneiden und auf die Bleche legen. Rundum mit der Soße bestreichen. Ca. 45 Minuten in der Röhre braten. Nach 20 Minuten noch einmal mit etwas Soße bestreichen und weiter garen.

Zum Servieren auf einer Platte anrichten und die übrige Soße als Dip in eine Schüssel füllen.

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Fantastische Pasta

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Achtung, Achtung! Hier kommt mein letzter Post vor unserem Urlaub. Am Donnerstag geht es gleich ganz früh los an den Gardasee. Ich freu mich schon. 🙂 Ab morgen werde ich mit einkaufen, Wäsche waschen, packen, Proviant machen, etc. beschäftigt sein.

Passend zum Italienurlaub habe ich ein leckeres Rezept mit dabei. Bevor ich aber dazu komme, möchte ich unbedingt noch zeigen, was mit in mein Handgepäck kommt:

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Ich hoffe diese zwei halbfertigen Minions fertigstellen zu können. Meine kleinsten Zwerge hätten es gerne, dass ich den ganzen Tag daran häkle, da sie es kaum noch erwarten können, damit zu spielen.

Aber nun zum Rezept…

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Zutaten:
500 g Nudeln
24 Garnelen
Salz und Pfeffer
1/2 TL Curry
2 EL Olivenöl
1 Stängel Thymian
2 Tomaten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 TL Zucker
200 g Sahne
1/4 Liter Brühe
100 ml trockener Weißwein
1 TL Tomatenmark
3 EL gemischte Kräuter

Zubereitung:
Pasta nach im kochenden Salzwasser bissfest garen. Garnelen waschen, trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und Curry würzen.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Garnelen und Thymian in die Pfanne geben und von beiden Seiten ca. 3 Minuten braten, herausnehmen.
Für die Soße die Tomaten putzen und würfeln. Zwiebeln abziehen und in Spalten schneiden. Knoblauch abziehen und zerdrücken und mit Zwiebeln und Tomaten im verbleibenden Fett ca. 5 Minuten schmoren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Sahne, Brühe und Weißwein zugeben und auf höchster Flamme etwas reduzieren lassen. Garnelen wieder hinzufügen, Tomatenmark einrühren und Kräuter unterheben. Pasta abtropfen lassen und mit der Soße vermischen.

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Bis in zwei Wochen… Tschüssi! 🙂

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Filet Caprese

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Lust auf ein ganz schnelles Rezept? In nicht einmal 20 Minuten können die leckeren Lendchen „Caprese“ auf dem Tisch stehen.

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Zutaten:
4 EL Olivenöl
8 Scheiben Schweinefilet
Salz und Pfeffer
8 Scheiben Bacon
10 Cherrytomaten
1 Becher Sahne
1 Handvoll Feldsalat
1 Kugel Mozzarella

Zubereitung:
Backofengrill vorheizen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Filet würzen und in der Pfanne 5 Minuten auf jeder Seite anbraten.

Derweilen den Bacon in Streifen schneiden und dazugeben. Tomaten halbieren und auf dem Fleisch verteilen. Noch einmal nach würzen. Fleisch in eine Auflaufform geben.

Sahne darüber schütten, Mozzarella in Scheiben schneiden und auf dem Fleisch verteilen. Auf die obere Schiene unter den heißen Grill schieben und 4-5 Minuten überbacken.

Feldsalat auf dem Gericht verteilen und servieren. Bei uns gab es am Sonntag dazu Baggers.

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Etwas würziger wird das Ganze, wenn man statt Feldsalat Rucola (der war im Supermarkt am Samstag leider schon aus) verwendet. Dazu den Rucola mit den Tomaten zum Fleisch geben und kurz mit anbraten.

Pulled Pork nach Katie Davies

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Mein Kochbuchschrank platzt aus allen Nähten, aber trotzdem musste ich mir Katie Davies Werk „What Katie Ate“ unbedingt kaufen. Wow, mit fast 300 Seiten ist das Buch ein riesen Wälzer. Zu jedem Rezept gibt es tolle Bilder und eine kleine Geschichte… Es macht Spaß, einfach darin zu schmökern.

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Im Winter gab es bei uns schon einmal Schweinebraten-Burger. Die waren lecker, aber noch nicht sooo der Wahnsinn. Als ich Katie’s Buch durchgeblättert habe, fiel mir gleich das Pulled Pork Rezept ins Auge. Und da ich momentan Ferien habe, ist genug Zeit um die Bratzeit von rund sechs Stunden in Kauf zu nehmen.

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Zutaten:
2 kg Schweineschulter mit Knochen
2 EL Olivenöl
1 fein gewürfelte Zwiebel
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 fein gewürfelte Karotte
2 sehr fein gewürfelte Selleriestangen
1 fein gewürfelte, rote Chilischote
250 ml Apfelessig
2 EL brauner Zucker
1 EL Tomatenmark
4 EL Zuckerrübensirup
2 EL Honigsenf
1/4 TL Kurkuma
125 ml Weißweinessig
1 L Hühnerfond
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
1 EL Chipotle Soße
1 1/2 TL Maisstärke mit 2 EL kaltem Wasser verrührt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Das Fleisch mit der Schwarte nach unten in einen Bräter legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Umdrehen, so dass die Hautseite nach oben zeigt und mit Alufolie abdecken. Für 6 Stunden ab in den Ofen! Nach 3 Stunden prüfen, ob das Fleisch trocken wird. Falls ja: Ein kräftiger Schuss Wasser schafft Abhilfe.
Die gegarte Schweineschulter zum Abkühlen auf ein Gitterrost legen und anschließend mit einer Gabel auseinander reißen.

In der Zwischenzeit die Soße zubereiten. Dazu das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel und eine Prise Salz unter Rühren ca. 5 Minuten anbraten. Den Knoblauch dazu geben und weitere 2 Minuten braten, dann Karotten und Sellerie weitere 10 Minuten mit anbraten.
Die gesamten restlichen Zutaten, außer die Stärkepaste hinzugeben und ohne Deckel 2 Stunden köcheln lassen. Die Soße pürieren und die Stärkepaste unterrühren.

Das Fleisch zur Soße geben und gründlich vermischen.

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Das Fleisch war außen schön knusprig und innen wunderbar zart. Die 2 kg waren schnell vertilgt. 🙂

Gebratene Mie Nudeln mit Hühnchen

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Ich liebe die thailändische Küche, aber leider hat unser Thailänder vor Ort seit kurzem geschlossen. Schnief! Zum Chinesen auszuweichen steht für mich nicht zur Debatte, denn ich pfeife auf Glutamat und Co.

Als ich letzte die Kinder nach eventuellen Essenswünschen befragte, meinte Luis, dass er sooo gerne einmal wieder diese langen Nudeln mit Hühnchen essen wolle. Und diese gab es dann auch. 🙂

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Zutaten:
500 g Hähnchenbrustfilet (in Streifen geschnitten)
1 Knoblauchzehe (in feine Würfel)
1 EL Sambal Oelek
4 EL Sesamöl
250 g Karotten (in dünne Streifen geschnitten)
250 g Mie Nudeln
200 g Sojasprossen
4 EL Sojasoße
4 EL Chilisoße
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise Paprikapulver
1 Prise Curry

Zubereitung:
Ca. 6 Stunden vor dem Anbraten die Hähnchenbruststreifen in Öl, Sojasoße, Sambal Oelek und Knoblauch marinieren.
Die Mie Nudeln kochen. Die gekochten und abgetropften Nudeln in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen.
Nun die Hähnchenstreifen kurz scharf anbraten. Nudeln wieder hinzugeben.
Jetzt die Karottenstreifen hinzugeben und unterheben und kurz garen lassen. Pfanne vom Herd nehmen und die Sojasprossen mit warmen Wasser begießen und unterheben. Dann mit Cayennepfeffer, Currypulver, Paprikapulver, Sojasoße und Chilisoße würzen.
Ich habe etwas mit den scharfen Zutaten gespart, weil die Kinder es nicht gerne so scharf essen.

Luis fand, dass seine langen Nudeln genauso gut wie vom Thailänder schmecken. 😉