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Schlagwort-Archive: Bittermandelöl

Grieß-Schoko-Schnittchen

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Vor über zehn Jahren brachte mir eine Schülerin ein Stück Kuchen mit in die Schule. Oh mein Gott! War der vielleicht lecker… Natürlich wollte ich das Rezept haben.

Als mir das Mädel am nächsten Schultag das Rezept überreicht hat, war ich ziemlich erstaunt, denn ich dachte ich hätte am Vortag einen Kuchen mit Marzipan probiert. Aber auf der Zutatenliste war keines zu finden. Zuerst dachte ich, mein heiß geliebtes Marzipan wurde vielleicht vergessen, aber dem war nicht so. Die Masse auf dem Blechkuchen bestand aus Butter, Grieß, Puderzucker und Bittermandelöl. Hm… 🙂

Am Wochenende habe ich dieses Rezept einmal wieder ausgegraben, den Kuchen nachgebacken und daraus kleine Squares geschnitten.

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Zutaten
Für den Teig
250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 Becher Sahne
250 g Mehl
3 EL Kakao
1/2 Pck. Backpulver

Für den Belag
200 g Grieß
250 g Butter
200 g Puderzucker
3 EL Rum
1 Fl. Bittermandelöl
200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver dazugeben und am Schluss die Sahne dazugeben und zu einem glatten Rührteig verarbeiten.

Den Teig auf das Blech streichen und ca. 30 Minuten backen lassen.

Den Kuchen auskühlen lassen. Inzwischen den Belag zubereiten. Dazu die Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Grieß und Puderzucker unterrühren und mit Rum und Bittermandelöl abschmecken.

Den Belag auf den Kuchen streichen und mit Kuvertüre überziehen.

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Tchibo Spekulatius Form und Test

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Letzte Woche habe ich mächtig bei Tchibo zugeschlagen. Unter anderem kaufte ich die Spekulatius Form aus Silikon. Diese musste ich natürlich sofort ausprobieren.

Das Rezept war gleich mit in der Packung dabei und so legte ich gestern gleich einmal los. Erst war ich etwas skeptisch, ob die Kekse gelingen würden, aber alles lief klasse.

Zuerst war es etwas gewöhnungsbedürftig, den Teig in die Förmchen zu drücken, aber mit ein bisschen Übung bekommt man das gut hin.

Der einzige Nachteil: Die Förmchen bieten nur Platz für 12 Spekulatius. Nach dem Backen sollten diese dann ca. 5 Minuten in der Form abkühlen. Dadurch entsteht ein ziemlich langer Leerlauf in der Küche. Darum sollte man evtl. einen weiteren Teig zubereiten, so dass man während der Abkühlzeit andere Plätzchen in den Ofen schieben kann.

Und nun zum Rezept:

Zutaten:
90 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
ca. 10 g Spekulatiusgewürz
1 Prise Salz
einige Tropfen Bittermandelöl
1/2 unbehandelte Zitrone
1 TL Rum
225 g Mehl
25 g Speisestärke

Zubereitung:
1. Die Schale der halben Zitrone reiben.
2. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei, die Gewürze und den Rum unterrühren.
3. Mehl und Speisestärke unterkneten.
4. Teig ca. 2 Stunden kalt stellen.
5. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
6. Den Teig in die Förmchen drücken und ca. 8 Minuten backen.

Und hier das Resultat (Auf Bild 2 spitzen noch meine „Zwischendurch-Vanillekipferln“ mit ins Bild. Das Rezept dafür findet man hier.

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Nusszopf à la Hermine

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Heute gibt es den letzten Post der Sommerferien. 😦 Geschafft habe ich leider nicht alles, was auf meiner To-Do-Liste steht, aber was nicht ist, kann ja noch werden…

Abhaken konnte ich:
– Teilnahme Post aus meiner Küche
– mein halbes Arbeitszimmer ist entrümpelt
– der Sockel meines Häuschens ist endlich verkleidet
– Türstock zur Küche entsorgt und mit Naturstein-Mosaik verkleidet
– ein Ausflug zu Ikea hat mir ein neues Schränkchen für meine Back- und Kochbücher beschert
– in der Küche habe ich auch so einige Zeit verbracht

Die nächsten Ferien kommen bestimmt und dann wird der Rest noch geschafft. Tschakka!

Bevor ich jetzt weiter hoffe, dass ich morgen einen tollen Stundenplan bekomme, schreibe ich noch ein tolles Rezept auf. Eine Kollegin hat mir einmal das Rezept dafür gegeben und eigentlich sollte man den Zopf umtaufen… „Kaum-aus-dem-Ofen-schon-ist-er-weg-Zopf“ 🙂

Zutaten:
Für den Teig
30 g Hefe
375 g Mehl
75 g Zucker
75 g Margarine
1 Ei
1/2 TL Salz
1/2 Fläschen Arrak
Milch nach Bedarf
Für die Füllung
200 g gemahlene Nüsse
75 g Zucker
75 g Margarine
1 Ei
100 ml Milch
1/2 Fläschen Rumaroma
1/2 Fläschen Bittermandelöl
Für die Glasur
Puderzucker
Arrak

Zubereitung:
Aus allen Teigzutaten einen Hefeteig herstellen und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.
In der Zwischenzeit die Nusscreme herstellen, indem man die Zutaten für die Füllung vermischt.
Hefeteig ausrollen, Teig mit Nusscreme bestreichen, aufrollen und in der Mitte auseinander schneiden. Beide Teile miteinander verschlingen.
Den Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 45 Minuten backen.
Aus Puderzucker und Arrak einen Guss herstellen und den noch warmen Zopf damit bestreichen.

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