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Paleo: Basilikum-Brot

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Die Paleoernährung verzichtet auf jegliches Getreide. Aber warum?

Sieht man sich die Inhaltsstoffe der wichtigsten Getreidearten an, so lernen wir, dass Getreide aus 70% Kohlenhydraten, aber nur aus wenig Eiweiß und Fetten besteht. Mittlerweile weiß ja fast jedes Kind, dass Kohlenhydrate die „Dickmacher“ Nummer 1 sind und schon alleine deswegen sollte man so weit es geht versuchen auf Getreideprodukte zu verzichten.

Wenn man viel Wert auf gesunde Ernährung liegt, dann kann man Weizen und Co gerne von seinem Speiseplan streichen, denn Vitamine oder Mineralstoffe sucht man dort auch vergebens.

Was man aber findet sind „Antinährstoffe“ wie Allergene und Gluten. Beide „Stoffe“ können Krankheiten auslösen. Immer mehr Menschen sind von diversen Unverträglichkeiten betroffen.

Ich will jetzt nicht päpstlicher als der Papst wirken. Meine Ernährung habe ich noch nicht all zu lange umgestellt und ein leckeres Stück Kuchen hat schon immer einmal Platz. 😉 Doch versuche ich weitestgehend auf Brot zu verzichten.

Tja, jetzt machen wir Bayern soooo gerne BROTzeit und gerade hier ist es doof, wenn man z.B. den leckeren Schinken ohne „Unterlage“ essen muss. Mr. Cookingsue hat vor mir schon öfter ein Paleo oder Low Carb Brot gebacken, aber diese waren mir ein bisschen zu nussig.

Ich habe vor zwei Wochen folgendes Rezept ausprobiert und das fand ich eigentlich echt lecker. Die Zutatenliste ist überschaubar und die Zubereitung so simpel.

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Zutaten:
200 g fein gemahlene Mandeln
2 EL Kokosmehl
2 EL Leinsamenmehl
2 EL frische Kräuter, in meinem Fall Basilikum
1 Prise Meersalz
1,5 TL Weinsteinbackpulver
5 Bioeier
30 ml geschmolzenes Kokosöl
1 EL Apfelessig

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad vorheizen uns Kastenform einfetten.
Gemahlene Mandeln, Kokosmehl, Leinsamenmehl, Kräuter, Salz und Backpulver mischen.
Eier, Öl und Essig zugeben und verrühren.
Den Teig in die Form geben und 25-30 Minuten backen.

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Einige Paleobrote stehen noch auf meiner Nachbackliste, aber dazu fehlen mir noch ein paar bestimmte Zutaten, die gerade via DHL durch Deutschland Düsen. Ich werde berichten. 🙂
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Paleo: Knuspriger Schweinebauch

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Auf meiner Facebook Seite habe ich letzte Woche nur ein Handybild unseres Abendessens gepostet und die Besucherzahlen „schnellten“ in die Höhe. Während im Durchschnitt meine Facebook-Posts ca. 100 mal geklickt werden, brachte dieses Stück Fleisch es auf über 1000 Klicks. 🙂

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Vielleicht möchte jemand dieses lecker Fleisch mal nachkochen, deswegen gibt es jetzt das Rezept.

Mittlerweile habe ich Dank Sport (und vor allem Dank Mr. Cookingsue <3) und Paleo ganze 12 kg abgenommen.

Und warum postet die jetzt so ein fettes Stück Fleisch? Davon kann man unmöglich abnehmen…. (?)

Fett hat verschiedene Aufgaben. Fett ist Träger von fettlöslichen Vitaminen und von Aroma- und Geschmackstoffen. Außerdem bildet Fett einen wichtigen Baustoff für Zellen aller Art.

Man muss zwischen gutem und bösem Fett unterscheiden. Wichtig sind die gesättigten Fettsäuren. Das ist das stabile und robuste Fett, das in Tierprodukten und Kokosnüssen enthalten ist. Die ungesättigten Fettsäuren, wie die Pflanzenfette sind eher ungesund (eine Ausnahme bildet hier das Olivenöl).

Natürlich kann ich nicht nur fette Sachen essen und dabei abnehmen, aber das Fett ist ein wichtiger Baustein um meinen Energiebedarf zu decken.

Aber nun zum Rezept….

Zutaten:
1 Kg Schweinebauch
1 Zwiebel
5 Gewürznelken
3 Lorbeerblätter
2 EL Bio Honig
330 ml Bier
2 EL Bio Sojasoße
1 TL Thymian, gehackt
1 TL Rosmarin, gehackt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Schweinebauch kalt abspülen und in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Die Zwiebel schälen, mit Nelken und Lorbeerblättern spicken und zu dem Schweinebauch geben. Das Wasser zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten kochen lassen. Den Schweinebauch herausnehmen und die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen.

Honig, Bier, Sojasoße mit Thymian und Rosmarin aufkochen. Das Fleisch mit der Haut nach oben auf ein Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei ca. 220°C ca. 40 Minuten garen. Dabei des öfteren mit der Bier-Glasur bestreichen. Anschließend herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen und dünn geschnitten servieren.

Paleo: Heidelbeermuffins

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Das Wetter war ja die letzten Tage wohl eher bescheiden, deswegen habe ich mich gestern den ganzen Nachmittag in die Küche verzogen.

Neben der Zubereitung von Mittag- und Abendessen habe ich auch noch ein wenig gebacken. Für die Kinder gab es einen Nutella-Gugelhupf und für Mr. Cookingsue und mich ein Paleo-Basilikum-Brot (Rezept folgt in Kürze) und Paleo-Heidelbeermuffins.

Die Muffins sind echt lecker. Klar, nicht so süß, wie normale Muffins, aber dafür sind sie auch viel besser für die Hüften. 😉

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Und das Gute an diesem Rezept: Man braucht keine außergewöhnlichen Zutaten.

Zutaten:
2 reife Bananen
1/2 TL gemahlene Vanille
4 Eier
100 g gemahlene Mandeln
20 g Kokosmehl
2 TL Zimt
1 EL Honig
1/2 TL Weinsteinbackpulver
50 g geschmolzenes Kokosöl
150 g frische Blaubeeren

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen bestücken. Ich habe Wiltonförmchen mit Alubeschichtung verwendet, weil die Muffins doch recht kleben könnten.

Bananen, Vanille, Honig und Eier vermischen und glatt rühren.

Alle trockenen Zutaten unterrühren, bis ein dickflüssiger Teig entstanden ist.

Am Ende die Blaubeeren vorsichtig unterrühren.

Den Teig in die Förmchen geben und 30 Minuten goldgelb backen.

Zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben.

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Paleo: Frucht-Snacks

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Mittlerweile habe ich mich ein bisschen tiefer ins Steinzeit-Ernährungsthema eingelesen, doch ein Profi bin ich noch lange nicht.
Während man Hauptmahlzeiten eigentlich ganz leicht zubereiten kann (eine gute Übersicht der „erlaubten“ Lebensmittel findet man hier ), bin ich hauptsächlich auf der Suche nach Rezepten für Süßkram.

Ganz oben auf meiner Liste standen Frucht-Snacks…

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Die Zutatenliste schien überschaubar, also auf gehts…. Oder auch nicht…

Zutaten:
1 Cup ungezuckerter Kirschsaft
3 EL „grasfed“ Gelatine
1/2 Cup Bio Honig
1 Prise Meersalz

Tja, also in unseren Supermärkten gibt es viiiiel Kirschsaft, aber keiner war ungezuckert. So musste ich erstmal in den nächsten Bioladen und da bekam ich aber nur Trauben-Kirsch-Saft. Egal….

Und was ist jetzt „grasfed“ bzw. grasgefütterte Gelatine?

In amerikanischen Shops wurde ich fündig:

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Ich möchte nur kurz darauf eingehen, warum ich hier nicht auf Agar Agar ausgewichen bin. Gelatine ist ein Lebensmittel mit langer Tradition und ohne künstlichen Zusatzstoffen. Außerdem ist Gelatine ein hoher Eiweißlieferant. Gelatine kann in vielen Lebensmitteln Kohlenhydrate und Fett effektiv ersetzen und ist somit besser für die Ernährung geeignet. Zudem hat Protein eine viel bessere Energiebilanz als Kohlenhydrate und Fett.

Und muss es unbedingt grasgefütterte Gelatine sein? Eigentlich nein, aber obiges Produkt hat viel bessere Nährwerte, als handelsübliche Gelatine.

Der Grund für diese Nährwerte ist schlichtwegs, dass grassgefütterte Tiere mehr Vitamine zu sich nehmen in der Ernährung. Eigentlich genauso wie wir mit Paleo: Gemüse (Gras) hat einfach viel mehr Vitamine pro Kalorie. Und dies schlägt sich erwiesenermassen dann auch im Fleisch nieder.

Genug geschwätzt…. Die Zubereitung ist ganz einfach:

Gelatine über 1/2 Cup Kirschsaft streuen und ein paar Minuten warten.

Den restlichen Kirschsaft erwärmen und zum Kochen bringen. Saft von der Kochstelle nehmen und Honig mit Salz unterrühren.

Das Ganze über den Gelatinemix geben und so lange rühren, bis die Gelatine aufgelöst ist. Die Masse in Silikonförmchen schütten und kühl stellen.

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Low Carb: Teriyakifilet mit Ananas-Gurken-Salsa

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Momentan versuche ich auf Kohlehydrate zu verzichten. Was anfangs echt schwer fiel, funktioniert mittlerweile recht gut. Der Erfolg lässt sich auch nicht verleugnen. Mittlerweile sind über 10 kg verschwunden und das ist auch gut so.

Ich habe momentan auch nicht das Gefühl auf irgendetwas verzichten zu müssen, denn ich werde immer satt. 🙂

Letztens gab es bei uns folgendes Rezept:

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Zutaten:
600 g Schweinefilet
4 EL Teriyakisoße
1/2 Ananas
1 Salatgurke
1 rote Chilischote
3 Stiele Minze
3 EL Orangensaft

Zubereitung:
Öl in einer Pfanne erhitzen. Fleisch darin kräftig auf allen Seiten anbraten. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten weiterbraten. Teriyakisoße zugeben, Fleisch darin wenden und mit Salz und Pfeffer würzen. In Alufolie ca. 5 Minuten ruhen lassen.

Für die Salsa Ananas schälen und klein würfeln. Gurke halbieren, entkernen und ebenso klein würfeln. Chili putzen, entkernen und fein hacken. Minze waschen, trocken schütteln und fein hacken. Salsazutaten und Orangensaft mischen und mit Salz würzen. Salsa anschließend etwas ziehen lassen.

Dazu gab es Blattsalat.

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Kokos-Frucht-Riegel

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Puh, ich vermisse meine tägliche Dosis Schokolade… 😦 Ich finde, dass ich echt tapfer bin und schaffe es zu 99% darauf zu verzichten. Aber ich suche ständig nach einer kohlehydratarmen, gesunden Alternative.

Ich habe mir überlegt, eine weitere Kategorie in meinem Blog zu integrieren, weil ich mir denke, dass es einigen Leuten ähnlich geht. Ab jetzt gibt es jedes Wochenende ein Paleo/Low Carb Rezept.

Momentan warte ich noch auf eine Bestellung aus den USA. Dort habe ich ein paar Zutaten bestellt, die in Deutschland nicht erhältlich sind. Manche der bestellten Sachen sind auch einfach schlichtweg bei uns zu teuer. Da lohnt sich das Porto der Überseelieferung.

Heute starte ich gleich einmal mit einem „Süßkram-Rezept“…

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Zutaten:
100 g getrocknete Dattel (entsteint)
80 g Mandeln
40 g Walnüsse
80 g Kokosflocken
60 g getrocknete Cranberries
2 EL weiches Kokosöl

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Küchenmaschine, in meinem Fall in den Thermomix geben und klein häckseln, bis sich die Zutaten vermischen.

Die Masse in eine flache Auflaufform pressen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag kann das ganze dann in Riegel (ergibt ca. 8 Stück) geschnitten werden.

Die Riegel bitte im Kühlschrank aufbewahren.

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Das Schöne an diesen Riegeln ist, dass man die Zutaten nach Belieben variieren kann.

Bitte achtet beim Einkauf der Zutaten darauf, dass die getrockneten Früchte NICHT (!) mit Zucker gesüßt sind. Außerdem sollte man hier auch nach Bio-Produkten Ausschau halten.

Mein Urteil: Schnell zubereitet, keine außergewöhnlichen Zutaten werden benötigt und das Ganze schmeckt auch noch ziemlich lecker. 😉

Paleo… Low Carb… Oder warum Cookingsue zweifach auf Entzug ist…

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Long Time, no post… Aber Cookingsue meldet sich aus dem Winterschlaf zurück. 🙂

Wie im Titel schon erwähnt leide ich momentan sehr unter doppeltem Entzug. Ich habe meine Ernährung weitestgehend umgestellt und jetzt bin ich zum einen auf Zuckerentzug und folglich muss ich mir auch auf die Finger klopfen um nicht so viel wie bisher zu backen. Schrecklich!

Nachdem ich die Schnauze voll hatte mich morgens in meine Jeans zu quetschen, musste unbedingt etwas geschehen. Ich bin kein besonders disziplinierter Mensch und Diäten sind auch so gar nichts für mich. Als Vollzeit arbeitende 3-Fach Mama werde ich echt unausstehlich, wenn ich hungrig bin! Meine bessere Hälfte ist das komplette Gegenteil von mir… Während ich mir ein Stück Torte genehmigte, achtete Mr. Cookingsue schon immer auf seine Ernährung. Tja, so kam ich auch dazu einfach einmal die bösen Kohlehydrate zu reduzieren. Ich zähle keine Kalorien und ich hungere auch nicht. Trotzdem habe ich 7 kg und viel an Körperumfang verloren.

Low-Carb ist ja momentan in aller Munde und viele Menschen nehmen dadurch erfolgreich ab. Mein Ziel ist (bzw. war) es mich durch gesunde Ernährung und Sport in Richtung Wohlfühlgewicht zu bewegen. Das klappt soweit echt gut. Ich verzichte viel auf Brot, Nudeln, etc. Was ich persönlich ablehne, ist Low-Carb-Süßspeisen herzustellen. Ich kann es mir nicht vorstellen diese künstlichen Süßungsmittel in mich rein zu stürzen. Dazu habe ich eine perfekte Alternative kennen gelernt: Paleo!

Paleo wird auch als Steinzeiternährung bezeichnet. Da ich jetzt keine Ernährungswissenschaftlerin bin, will ich jetzt auch keine große Abhandlung darüber schreiben. Fakt ist nur, dass die Paleo-Ernährung darauf abzielt, nur Lebensmittel zu essen, die es auch schon in der Steinzeit gab (Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Nüsse). Auch hier werden die Kohlehydrate reduziert. In der Paleo Küche wird auch kein herkömmliches Mehl verwendet. Wer sich einfach einmal ein Bild darüber machen will, wie man lecker Süßkram a la Paleo machen kann, für den habe ich auch ein Rezept mitgebracht. Echt lecker….

Eines möchte ich dazu aber noch erklären… Folgende Paleo-Brownies werden mit Kokosblüten Zucker gebacken. Kokosblüten Zucker wird natürlich gewonnen und ist besser als normaler Haushaltszucker, weil er einen viel niedrigeren glykämischen Index hat (Haushaltszucker 68 GI, Kokosblüten Zucker 35 GI) Je höher der GI eines Lebensmittels ist, desto mehr steigt der Blutzuckerspiegel im Körper an und desto mehr wächst der Heißhunger auf Süßes.

Aber nun zum Rezept…

Zutaten
Für den Teig
4 Eier
1 Cup ungesüßter Kakao
1 Cup Kokosblüten Zucker
6 EL geschmolzenes Kokosöl
4 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
Für den Cheesecake Guss
225 g Frischkäse
1/3 Cup Sahne
1/3 Cup Saure Sahne
1/3 Cup Kokosblüten Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
2 Eier

Zubereitung
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Eier zu den trockenen Zutaten geben und miteinander vermischen. Das geschmolzene Kokosöl und Vanilleextrakt gut unterrühren.
Den Teig in eine 20×20 cm große Springform geben und für 15 Minuten backen.
Inzwischen die Cheesecake Zutaten miteinander verrühren. Den Guss über den vorgebackenen Brownie schütten und weitere 25 Minuten backen. Vor dem Verzehr gut auskühlen lassen.

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Natürlich gibt es noch ab und an richtige „Bomben“ in meiner Küche von denen ich zukünftig berichten werde. Außerdem fehlen noch meine Posts vom letzten Mal Post aus meiner Küche und von Hanni’s Zirkus Party, die ich bald online stellen werde. Also dann Tschüssi, bis bald. 🙂